Kurzandacht

Alles hat er schön gemacht zu seiner Zeit, auch hater die Ewigkeit in ihr Herz gelegt, nur dass der
Mensch das Werk nicht ergründet, das Gott getan hat, vom Anfang bis zum Ende.
Prediger 3,11

Am Sarg eines Bekannten kommen auch hartgesottenen Atheisten manche Fragen.
Sollte der Tote von allem, was er getan und bewirkt hat, nichts mehr haben?
Ist jetzt wirklich alles vorbei, oder gibt es ein Weiterleben nach dem Tode?
Sind alle seine Leiden, seine Kämpfe und Siege, all sein Lernen und Reifen völlig bedeutungslos für ihn geworden?
Und alle Schuld, die er auf sich geladen hat? Sollte das jetzt alles endgültig im Nichts versunken sein?
Wird es niemals Gerechtigkeit für die geben, die seinetwegen gelitten haben?
Ist jetzt wirklich alles vorbei, oder gibt es ein Weiterleben nach dem Tode?
Gerade war er noch unter uns. Sollte das jetzt alles endgültig im Nichts versunken
sein?Unmöglich! Aber wo ist unser Freund jetzt? Was kommt nach diesem Leben?

Das sind alles Fragen die förmlich nach einer Fortsetzung des Lebens im Jenseits schreien. So zeigt sich, dass auch den schärfsten Gottesleugnern »die Ewigkeit in ihr Herz gelegt« wurde, wie unser Bibeltext sagt. Wären wir nur für diese Welt geschaffen, kämen wir weit einfacher zurecht, wenn wir wie Tiere ohne solche Gedanken, ohne Selbst-Bewusstsein, unser Leben verbrächten.

Atheisten kommen uns zu Hilfe und entwickeln Weltanschauungen, die uns beruhigen wollen, indem sie sagen: »Nach dem Tode ist alles aus!«
Einen weiteren Ausweg bieten fernöstliche Religionen an, indem sie von Reinkarnation, vom Immer-wieder-Geboren-werden, reden. Aber selbst wenn es diese Chance zur Wiedergutmachung gäbe, könnte sie doch niemand nutzen, weil wir immer von Neuem schuldig werden.
Andere verdrängen die Frage nach der Ewigkeit völlig. Sie sind bis ins hohe Alter sehr damit beschäftigt ihr Leben mit intensivem Sorgen und Bemühen um vergängliche Dinge auszufüllen. Große Energie wird aufgewendet, um zu beweisen, dass die wahre Erfüllung nur in dem irdischen Leben zu finden ist. Nach dem Motto: »Heute leben wir. Morgen sind wir tot!«

Gott hat uns einen anderen Weg gewiesen: Seitdem der Sohn Gottes für unsere Schuld bezahlt hat, will er jedem, der an ihn glaubt, ewiges Leben bei ihm selbst, in seinem himmlischen Reich, schenken. Dort wird alle Sehnsucht gestillt, die in uns ist, seit Gott den Menschen die Ewigkeit ins Herz gelegt hat.
Wenn wir Stille werden bricht die Frage nach dem was nach dem Leben kommt immer wieder durch:
Wir sollten ehrlich sein und uns dieser Frage stellen. Denn es hängt unendlich viel von der richtigen Antwort ab.
Unsere Lebenszeit ist Entscheidungszeit für die Ewigkeit. Himmel oder Hölle.
Gleichgültigkeit oder Ablehnung gegenüber Jesus Christus bringen unweigerlich das ewige Gericht . Aber Annahme und Hingabe an den Retter sichern uns die ewige Seligkeit bei Gott.

Heinz van Vorst