Impuls für den Monat August

In Johannes 10 geht es um das Gleichnis vom guten Hirten. Der 10. Vers steht zwischen zwei „Ich bin“ Worten von Jesus. Vers 9: „Ich bin die Tür; wenn jemand durch mich hineingeht, wird er selig werden“ und Vers 11 „Ich bin der gute Hirte. Der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.“ Jesus ist gekommen, um uns zu erretten, damit wir das Leben haben (Verse 27+28). Wir müssen uns jedoch bewusst für Ihn entscheiden, „durch Ihn hineingehen“ (Vers 9). Dann schenkt Er uns das Leben in Fülle.


Was genau bedeutet aber diese Fülle?
Es geht dabei nicht um Besitztum, äußeren Reichtum, sondern um ein reiches und erfülltes Leben in der Beziehung zu Jesus Christus. Die Beziehung zu Jesus bewirkt durch seinen Heiligen Geist in uns Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut, Keuschheit (Gal. 5,22+23). Er gibt uns Sinn und Zweck des Lebens; Vergebung der Sünden; Gewissheit der Errettung; Hoffnung auf das ewige Leben; Weisheit und Führung; Gemeinschaft mit Ihm und mit Geschwistern; Dankbarkeit und Zufriedenheit; Mut und Zuversicht. Diese Aufzählung kann noch beliebig weitergeführt werden.
Siehe www.himmelsbriefe.de/fragen-und-antworten/ein-leben-in-fuelle-joh-1010/.
Das alles kann jedoch nur Jesus schenken. Ich allein schaffe das nicht. Ich versage da immer wieder. Aber Jesus lebt in uns und will uns verändern.

Dafür muss ich in Verbindung und in Beziehung zu Jesus bleiben, mir Zeit mit Ihm nehmen. Seinen Willen tun:

Es ist für mich ein täglicher Kampf, mir immer wieder bewusst Zeit mit Jesus zu nehmen. Sehr passend ist da mein Konfirmationsvers aus 1. Tim. 6,12:

Aber ich möchte euch Mut machen, an Jesus dran zu bleiben, auch wenn wir immer wieder versagen. Jesus ist da.


Das habe ich diese Woche wieder ganz neu erfahren dürfen. Wir sind mit der Geschäftsstelle der FGB (Frauen-Gebets-Bewegung e.V.) umgezogen. Die letzten zwei Wochen waren sehr stressig und ich habe wenig geschlafen, da ich mir viele Gedanken gemacht habe, ob alles klappen wird etc., anstatt hundertprozentig Jesus zu vertrauen. Und Jesus hat geschenkt, dass der Umzug gut funktioniert hat und wir uns bereits gut in den neuen Büroräumen einrichten konnten. Dafür bin ich Ihm sehr dankbar. Auch, dass Er mir Weisheit für meine neue Aufgabe als Verwaltungsleiterin der FGB schenken wird. Da dürft ihr auch gerne für mich beten. Er ist gekommen, damit wir das Leben haben und es in Fülle haben. Amen.

Eure
Tanja Schäfer

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