Impuls für den Monat April

Wir leben heute in einer Zeit, in der es keinen Mangel an Informationsquellen gibt!
Tageszeitung, Radio, Fernsehen, Internet,… Wir werden geradezu überflutet von neuesten Meldungen!
 
Das Problem: Sondieren, was davon wichtig und vor allem richtig ist.
 
Es wimmelt besonders im Internet geradezu von Fake News, von Videos, die mit Hilfe von KI erstellt wurden und uns täuschend echt Dinge vorgaukeln, die frei erfunden sind. Gerade im derzeitigen Nahostkrieg nutzt die Propaganda der Kriegsparteien diese Mittel.
 
Wir sind also gut beraten, nicht alles sofort zu glauben, was uns da übermittelt wird. Wir müssen vor allem prüfen, ob die Quelle seriös ist.
 
So kann man Thomas aus weltlicher Perspektive sogar gut verstehen: Er wollte nicht sofort glauben, was er da hörte: Jesus sei auferstanden von den Toten!
 
Dass Jesus am Karfreitag am Kreuz gestorben war, daran gab es keinen Zweifel. Das hatten die römischen Soldaten überprüft, indem sie ihm einen Speer in die Seite stießen. Und sein Leichnam wurde danach in eine Gruft gelegt. Und nun soll er wieder, am dritten Tag danach lebendig sein? Das kann ja jeder behaupten, dachte sich Thomas.
Aber ist Jesus wirklich jeder? Thomas wollte den Beweis haben, Jesus sollte sich ihm zeigen, dann würde er es glauben, sonst nicht.
 
Und so geschah es dann.
Als er mit den anderen Jüngern in einem Raum war, trat Jesus mit seinem Auferstehungsleib, der die Fähigkeit hatte, durch verschlossene Türen zu gehen, vor ihn. Und fordert ihn auf, seine Hände in seine Wundmale zu legen und damit zu erkennen, dass er es ist, der da gekreuzigt worden war. Nachdem Thomas das gemacht hatte, konnte er glauben. Er hatte den Beweis erhalten, dass Jesus tatsächlich von den Toten auferstanden war.
 
„Mein Herr und mein Gott!“, konnte er dann aus voller Überzeugung sagen.
 
Weil aber der Herr Jesus wusste, dass dieser Beweis nicht jedem Menschen zur Verfügung stehen würde, erklärte er: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“
 
Das gilt auch für uns heute. Auch wir leben erst im Glauben und noch nicht im Schauen! Sehen werden wir Jesus erst, wenn er wiederkommt, oder wir vorher gestorben sind.
 
Warum und wie können wir denn glauben?
Weil uns die Bibel doch ganz klar definiert was christlicher Glaube bedeutet:

Zum Weiterlesen: Lk 20,37; Joh 1,18; Röm 8,24; 2. Kor 4,18; 2. Kor 5,7; 1. Tim 6,15; 1. Joh 3,2
https://www.bibleserver.com/cross-reference/SLT/Hebr%C3%A4er11%2C1#verse-lukas20-2c37

Millionen Menschen vor uns haben das getan und es nicht bereut. So konnten sie getröstet leben und auch später selig in die Ewigkeit gehen. Denn da wurden sie bereits von Christus erwartet. Er ist der Sohn Gottes, von dem unser Schicksal abhängt. Ohne ihn kommt niemand zum Vater!

Dieser Glaube macht den christlichen Glauben einzigartig und unterscheidet ihn von allen anderen Weltreligionen. Und als seine Gemeinde bekennen wir an Ostern voll freudiger Zuversicht:

„Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!“

Euer
Volker Siegel

Veröffentlicht in Neues.