Impuls für den Monat April

Wir leben heute in einer Zeit, in der es keinen Mangel an Informationsquellen gibt!
Tageszeitung, Radio, Fernsehen, Internet,… Wir werden geradezu überflutet von neuesten Meldungen!
 
Das Problem: Sondieren, was davon wichtig und vor allem richtig ist.
 
Es wimmelt besonders im Internet geradezu von Fake News, von Videos, die mit Hilfe von KI erstellt wurden und uns täuschend echt Dinge vorgaukeln, die frei erfunden sind. Gerade im derzeitigen Nahostkrieg nutzt die Propaganda der Kriegsparteien diese Mittel.
 
Wir sind also gut beraten, nicht alles sofort zu glauben, was uns da übermittelt wird. Wir müssen vor allem prüfen, ob die Quelle seriös ist.
 
So kann man Thomas aus weltlicher Perspektive sogar gut verstehen: Er wollte nicht sofort glauben, was er da hörte: Jesus sei auferstanden von den Toten!
 
Dass Jesus am Karfreitag am Kreuz gestorben war, daran gab es keinen Zweifel. Das hatten die römischen Soldaten überprüft, indem sie ihm einen Speer in die Seite stießen. Und sein Leichnam wurde danach in eine Gruft gelegt. Und nun soll er wieder, am dritten Tag danach lebendig sein? Das kann ja jeder behaupten, dachte sich Thomas.
Aber ist Jesus wirklich jeder? Thomas wollte den Beweis haben, Jesus sollte sich ihm zeigen, dann würde er es glauben, sonst nicht.
 
Und so geschah es dann.
Als er mit den anderen Jüngern in einem Raum war, trat Jesus mit seinem Auferstehungsleib, der die Fähigkeit hatte, durch verschlossene Türen zu gehen, vor ihn. Und fordert ihn auf, seine Hände in seine Wundmale zu legen und damit zu erkennen, dass er es ist, der da gekreuzigt worden war. Nachdem Thomas das gemacht hatte, konnte er glauben. Er hatte den Beweis erhalten, dass Jesus tatsächlich von den Toten auferstanden war.
 
„Mein Herr und mein Gott!“, konnte er dann aus voller Überzeugung sagen.
 
Weil aber der Herr Jesus wusste, dass dieser Beweis nicht jedem Menschen zur Verfügung stehen würde, erklärte er: „Selig sind, die nicht sehen und doch glauben!“
 
Das gilt auch für uns heute. Auch wir leben erst im Glauben und noch nicht im Schauen! Sehen werden wir Jesus erst, wenn er wiederkommt, oder wir vorher gestorben sind.
 
Warum und wie können wir denn glauben?
Weil uns die Bibel doch ganz klar definiert was christlicher Glaube bedeutet:

Zum Weiterlesen: Lk 20,37; Joh 1,18; Röm 8,24; 2. Kor 4,18; 2. Kor 5,7; 1. Tim 6,15; 1. Joh 3,2
https://www.bibleserver.com/cross-reference/SLT/Hebr%C3%A4er11%2C1#verse-lukas20-2c37

Millionen Menschen vor uns haben das getan und es nicht bereut. So konnten sie getröstet leben und auch später selig in die Ewigkeit gehen. Denn da wurden sie bereits von Christus erwartet. Er ist der Sohn Gottes, von dem unser Schicksal abhängt. Ohne ihn kommt niemand zum Vater!

Dieser Glaube macht den christlichen Glauben einzigartig und unterscheidet ihn von allen anderen Weltreligionen. Und als seine Gemeinde bekennen wir an Ostern voll freudiger Zuversicht:

„Der Herr ist auferstanden – er ist wahrhaftig auferstanden!“

Euer
Volker Siegel

Impuls für den Monat Februar

Während ich mir Gedanken über den Monatsvers für Februar mache, habe ich meinen Weihnachtsurlaub in Kredenbach noch lebendig vor Augen.
 
… du sollst dich freuen, über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat…
 
Das wurde bei uns zwischen den Jahren sehr anschaulich: Mein Vater fotografiert seit den 50er-Jahren leidenschaftlich und bei uns stapeln sich unzählige Diakästen. Von Zeit zu Zeit bauen wir den alten Projektor auf und versinken in Nostalgie. Familienfeste und Urlaube, in denen wir Geschwister noch klein und süß waren, Menschen in voller Kraft, die heute nicht mehr unter uns sind, Jugendfreizeiten mit Volker Kaskel in Wilgersdorf, Lagerfeuer an denen Leute sitzen, deren Kinder heute älter sind als sie damals.

Nach dem letzten Dia-Abend wurde mir so richtig bewusst, welch eine schöne Kindheit und Jugendzeit wir hatten. Viele engagierte Chorleiter, CVJM- und Sonntagschulmitarbeiter haben dazu beigetragen. Und natürlich auch meine Eltern. Während sie beide ohne Vater aufgewachsen sind, konnten sie uns gemeinsam in Friedenszeiten ins Leben begleiten und sind immer noch zusammen.

Als Mose diese Aufforderung zur Freude an das Volk Israel weitergibt, liegt eine 40-jährige Wüstenwanderung hinter ihnen. Viele Kämpfe, Versagen und Verluste. Eine ganze Generation ist in der Wüste gestorben.

Jetzt stehen sie kurz vor dem Einzug in das versprochene Land. Mose wiederholt die Gebote, die Israel schon am Sinai 40 Jahre früher gegeben wurden. Israel war vorher eine gewachsene Großfamilie und wurde hier zu einem Volk mit Rechtsordnung. Sie waren Sklaven gewesen und kamen mit einer entsprechenden Mentalität aus Ägypten, hier bekamen sie Würde. Sie erhielten die Lagerordnung und eine zentrale Mitte: das Wüstenheiligtum mit dem Zelt der Begegnung . All dies sollte ihre Beziehung zu dem Gott Jahwe ordnen. Jetzt ergänzt Mose die Gebote durch Anweisungen für die Verteilung des Landes. Wir dürfen hier lesen, wie ein großer Mann, der für eine bestimmte Aufgabe von Gott berufen wurde, sein Erbe weitergibt, bevor er stirbt.

Mose zieht einen großen Bogen und sagt:

In einer Geschichte der vielen Kämpfe hebt Mose die Führung Gottes hervor. Er beschreibt, wie Gott auf die Hilferufe geantwortet hat, und betont den Segen, den Gott gegeben hat.

Wie schauen wir auf unser Leben?

Wenn ich meine Tagebücher anschaue, sehe ich da auch viele Kämpfe, Überforderung und Nöte. Aber es gibt auch so unendlich viele Segensspuren. Wie oft hat Gott meine Unzulänglichkeiten gebraucht, um doch noch sein Ziel zu erreichen. Und wie viele Geschenke habe ich völlig unverdient bekommen, ganz zu schweigen von dem Privileg, so viele Jahre in Frieden leben zu dürfen.

Freude wächst aus Dankbarkeit.
Dankbarkeit ist eine Entscheidung.
Manchmal muss man einfach innehalten und hinschauen: Das habe ich ja auch alles erlebt!

Bei Mose hat diese Freude jedoch nicht nur „privaten“ Charakter. Sie hat eine gesellschaftliche Dimension.

Denn eigentlich hat der Monatsvers noch einen zweiten Teil. Es heißt:

Die Leviten waren die Mitarbeiter im Gottesdienst der Gemeinde damals, quasi die Jungscharmitarbeiter und Hauskreisleiter von heute. Unsere Freude über das Erlebte soll also auch in der Gemeinschaft spürbar werden, damit sich andere mitfreuen können.
 
Was wäre, wenn wir uns gegenseitig (und unseren Leitern) erzählen, wofür wir dankbar sind?
 
Und dann die Erwähnung der Fremden. Einige Kapitel vorher betont Mose, dass Gott die Fremden liebt und für sie sorgt (5. Mose 10,18-19). Er macht klar, dass auch wir die Fremden lieben sollen. Wer weiß, ob wir nicht eines Tages selbst irgendwo Fremde sein werden.
 
Die Freude über das eigene Wohlergehen soll überschwappen in die Gesellschaft und sogar die Menschen erreichen, die uns (noch) Fremde sind.
 
Es ist eine Freude über Gott und sein Handeln, die das möglich macht.
 
Schon Nehemia hat nach Fertigstellung der Mauer zum Volk gesagt:

Eure
Almut Siebel

Impuls für den Monat Dezember

Im letzten Monat habe ich immer wieder den Propheten Maleachi komplett gelesen, dabei ist mir aufgefallen, wie oft „der HERR Zebaoth“ oder „HERR der Heerscharen“ vorkommt. Gott als die Streitmacht!?

Worum geht es Gott hier?

ER kämpft um sein Volk, das seinen Gott nicht mehr will oder ernst nimmt und Ihm nicht mehr die Ehre und Anbetung zugesteht, die ER verdient. Um die Menschen seines Volkes, die betrügen, lügen und einfach tun, was sie wollen und nicht mehr nach Gott fragen.

Und immer wieder wie schon im ganzen Alten Testament sehen wir, wie Gott um sein Volk ringt. ER möchte, dass sie zu Ihm kommen, Buße tun und neu mit Gott anfangen. Aber ich höre auch die große Enttäuschung Gottes, es hört sich fast nach Aufgeben und Verzweifeln an. Ein Ringen Gottes um sein Volk, das Er doch von ganzem Herzen liebhat, und aus dem ja auch der versprochene Messias, der Retter, kommt.

So kündigt Maleachi das Kommen eines Boten am Anfang des 3. Kapitels an. Jesus zu Folge war das Johannes der Täufer:

 Johannes ist der, über den es in der Schrift heißt:

 In den folgenden Versen geht es aber dann auch um den großen Tag, das Wiederkommen Jesu, den Tag des Gerichts, aber auch der Hoffnung; das Böse wird besiegt und das Gute siegt. Israel wird wieder zu seinem Herrn finden, nachdem es Reinigung erfährt. Gott verspricht die Rettung und was Gott sagt, hält er gewiss:

Das gilt auch für uns heute, wie tröstlich: Ganz sicher hält er seine Versprechen, ER ist treu!

Und auch damals gab es Ausnahmen, es gab Menschen, die Gottes Namen gefürchtet haben, die also Gott ehren und Ihn ernst nehmen, und denen verspricht Gott:

 Und die nächste Verheißung ist dann der Monatsspruch:

Wenn ich diesen Vers lese, habe ich sofort Bilder von wunderschönen Sonnenaufgängen vor Augen. Bilder, die unsere Welt wunderbar erstrahlen lassen. Und so wie die Sonnenstrahlen die Erde erhellen, wird am Tag des Herrn die Gerechtigkeit überall erstrahlen. Diesen Begriff „Sonne der Gerechtigkeit“ gibt es nur an dieser Stelle der Bibel. Wie wunderbar wird das sein, wenn Gerechtigkeit herrscht.

 Und es wird Heilung unter seinen Flügeln oder Strahlen sein. Heil oder Heilung kann hier sowohl als Gesundheit wie auch als Wiederherstellung erklärt werden. Wie wunderbar ist es aber, dass wir schon heute diese Heilung und Wiederherstellung in Jesus erleben dürfen. ER will uns das heute schon durch Vergebung schenken. In 1. Johannes 1,9 steht:

Wie unglaublich, das dürfen wir schon heute erleben, nicht erst in ferner Zukunft an dem großen Tag. Nein, schon jetzt und hier in unserem Alltag.

Die seinen Namen fürchten – die Gott ehren und Ihn ernst nehmen. Es geht hier nicht um panische Angst vor Gott, sondern darum, dass ER in seiner ganzen Größe als Gott, HERR der Heerscharen, als liebender Vater anerkannt werden will. ER will unser Leben schon heute führen und unser Herr sein.

Und dann dürfen wir wie Kälber, die endlich aus dem Stall dürfen, hüpfen und uns freuen. Kennen wir das Bild noch? Wohl meistens nur aus Dokumentarfilmen. Aber diese unbeschwerte Freude, die wir auch bei Kindern sehen, wenn sie das erste Mal wieder im Schnee toben dürfen, und sich freuen, dass das kalte Nass da ist: So wunderbar ist es, wenn wir heil werden durch Gottes Vergebung und von aller Schuld gereinigt sind.

In der Adventszeit, in der wir uns nicht nur auf Weihnachten, sondern auf die Wiederkunft unseres Herrn vorbereiten und besinnen wollen, finde ich das eine wunderbare Zusage! Die Gott lieben werden strahlen wie die Sonne und unbeschwert in den neuen Tag gehen.

Frohe und gesegnete Adventstage!

Eure
Judith Klein

Impuls für den Monat November

Stell dir vor, du wirst dazu aufgefordert eine Andacht über den Propheten Hesekiel zu schreiben. Spürst du dieses Gefühl von leichter oder starker Überforderung?  Sofort hat man einen natürlichen Respekt, sich diesem alttestamentlichen Propheten mit seiner schwierigen Botschaft und einer starken Symbolsprache anzunähern.

Aber wusstest du, dass Hesekiel ca. 25 Jahre alt war, als er zusammen mit seiner Frau in die babylonische Gefangenschaft geführt wurde? Dass er ca. 30 Jahre alt war, als er seinen Dienst für Gott mit Visionen, Prophezeiungen, Gleichnissen, Zeichen und Symbolen begann? Dass er eine echt harte Aufgabe von Gott bekam? Dass er die Hoffnung auf eine baldige Rückkehr nach Israel in seinem Volk zerstören musste? Dass sein Lebensthema Gottes Souveränität, Heiligkeit und dessen Zorn über Sünde war? (alle Informationen aus der Schlachter-Studienbibel)

Eigentlich erscheint Hesekiel als Person mit seinen persönlichen Herausforderungen und Aufgaben doch näher als gedacht. Sein Name bedeutet „von Gott gestärkt“, und so können Hesekiels Worte sowohl das Volk Israel als auch dich heute stärken. Ab Kapitel 34 wird Hesekiels Botschaft sehr trostreich und spricht von Gottes Gnade und Treue für das Volk Israel in der Zukunft und in der Endzeit. In Vers 16 spricht Gott davon, dass er alle Bedürfnisse seines Volkes stillen wird, dass er sein Volk nicht zu seinem Vorteil ausnutzen wird wie die religiösen und politischen Führer der damaligen Zeit.

Hesekiel hatte den Auftrag, über die Konsequenz der Sünde, nämlich Gottes Zorn und den menschlichen Tod, zu predigen. Die Erkenntnis dieser Botschaft kann heute für dich stärkend und tröstend sein. Nämlich dann, wenn sie dich mit Reue und Buße erfüllt und in Jesu Arme treibt. Ohne den Glauben an Jesus und seine Liebe und Vergebung bleibt Hesekiels Botschaft auch heute noch eine warnende Realität. Doch wie unendlich erfüllend ist an dieser Stelle die gute Nachricht des Evangeliums! Jesus sagt in Johannes 10 in den Versen 11 bis 16:

Jesus Christus ist für deine Schuld am Kreuz gestorben. ER hat sein Leben für dich eingesetzt. In ihm kannst du heute Vergebung und erfüllende Liebe finden. Wenn du heute auf seine Stimme hörst, wirst du der Herde des Hirten Jesus Christus hinzugefügt. Und dann kann dir auch die Prophezeiung aus Hesekiel 34,16 heute ins Herz sprechen. Ein alter Choraltext fasst diese Botschaft gut zusammen:

Eure,
Max und Lea Schüssler

Impuls für den Monat Februar

Viele von euch werden unseren aktuellen Monatsspruch sicherlich schon gehört haben. Ein klassischer Kalender-, Tauf-, Segnungs- oder Konfirmationsvers, vor allem, wenn man den gesamten Text aus dem Psalm 16 anschaut:

Klingt das nicht wunderbar? Fast zu schön, um wahr zu sein. Völlige Freude, ungetrübtes Glück. „Einfach“ mit Gott unterwegs sein und alles läuft wie am Schnürchen. Pläne gelingen, Sorgen sind wie weggeblasen – Friede, Freude, Eierkuchen?!

Viele von euch sind auch schon seit Jahren mit Jesus unterwegs. Und doch erleben wir unseren Alltag oft ganz anders.
„Freude in Fülle“? Stattdessen sind da vielmehr die Alltagssorgen, die uns umtreiben. Stress am Arbeitsplatz, die vielen Termine und Verpflichtungen. Das Gefühl, fremdbestimmt von den Ansprüchen zu sein, die wir meinen, erfüllen zu müssen. Da lässt sich die Freude nur selten blicken. Und „ungetrübtes Glück“? Auch hier scheinen wir nur allzu oft enttäuscht zu werden. Wo ist der Lebenspartner, den ich mir so sehr wünsche? Warum bleibt unser Kinderwunsch unerfüllt? Wann werde ich endlich von meinen Schmerzen befreit, die mich so lange schon plagen? Gott, warum erhörst du mein Gebet nicht?
Wie können wir Gottes Zuspruch in unserem Monatsvers angesichts all dessen Glauben schenken?

Diese zwei Gedanken sind für mich der Schlüssel und helfen mir, in den Herausforderungen meines Lebens diese Wahrheit Gottes zu verstehen und für mich anzunehmen:

1. Freude in Fülle durch mein Leben in Christus
David, der Psalmbeter, spricht von einem Weg zum Leben, den Gott uns zeigen möchte. Durch unseren Glauben an Jesus schenkt uns unser Herr eine völlig neue Perspektive darauf, was Leben bedeutet und was uns Freude schenkt. Jesus hat uns aus unendlicher Liebe und Gnade freigekauft von der Sünde durch sein Blut, durch seinen Tod am Kreuz. Wir dürfen Kinder Gottes sein. Geliebt, wertgeschätzt, mit dem Heiligen Geist versiegelt. Wir sind frei! Frei auch von allen Erwartungen und Ansprüchen dieser Welt. Wir müssen unsere Freude, unsere Anerkennung und Wertschätzung nicht aus unserer nächsten Gehaltserhöhung, aus unserem tollen Haus oder unserem Instagram-tauglichen Urlaub ziehen. Wir dürfen sie dadurch bekommen, dass wir in Christus sind. Das ist eine viel tiefere Freude als die Befriedigung, die all die Geschenke dieser Welt uns geben kann. Ich bin so dankbar, dass ich mir (und vor allem den anderen) in diesem Leben nichts durch meine eigene Leistung oder meine tollen Erlebnisse beweisen muss. Dass ich keine Angst haben muss, etwas zu verpassen in diesem Leben, wenn ich mich nicht weiter selbst optimiere. Das ist für mich wahres Leben und wahre Freude, zu denen mir Gott den Weg zeigt.

2. Ungetrübtes Glück aus Gottes Hand in Ewigkeit
Wie wunderbar ist es, dass Gott uns nicht nur in unserem irdischen Leben die tiefe, wahre Freude in ihm schenken möchte, sondern dass unsere Perspektive als befreite Kinder Gottes weit darüber hinaus bis in die Ewigkeit reicht.
Wir können hier auf der Erde durch seine Gnade manchmal einen kleinen Abglanz dieses Glücks durch die Dinge erleben, die Gott uns schenkt – unsere Familien, unsere Gemeinde, die persönlichen Momente, in denen wir Gottes Nähe intensiv erfahren.
Aber die unerfüllten (Lebens-)Wünsche und Sehnsüchte, die wir tief in unserem Herzen haben, kann uns nur Gott selbst erfüllen, indem wir in ihm sind. Auch wenn wir glauben, unser Ehepartner, unsere Kinder, unser beruflicher Erfolg oder unser Dienst in der Gemeinde könnten uns diese tiefe Erfüllung geben: Es ist doch nur eine kurze, oberflächliche Befriedigung. Selbst die größte Gebetserhörung ist oft so schnell wieder im Alltagsstress vergessen.
Wahres, langanhaltendes Glück und tiefen Frieden kann nur Gott in unser Herz legen. Und dieses Glück und dieser Friede wird noch viel klarer und vollkommen – eben ungetrübt – bei ihm in der Herrlichkeit sein. Was eine wunderbare Perspektive für alle, die Jesus als ihren Retter angenommen haben!

Ich wünsche euch, dass euch Gott ganz neu den Weg zum wahren Leben zeigt. Vielleicht in eurer nächsten stillen Zeit, der nächsten Predigt oder einem guten Gespräch mit Geschwistern. Jesus schenke euch die Freude in ihm an jedem neuen Tag und die Vorfreude auf das ungetrübte Glück in der Ewigkeit.

Eure
Sarah Dickel

Impuls für den Monat März

Liebe Besucher und Freunde der Evangelischen Gemeinschaft,

drei Frauen gehen in Trauer zum Grab. Sie wollen Jesus salben. Es sind drei Frauen, die eng mit Jesus verbunden waren. Sie kennen Jesus. Jesus hat auch an ihnen Wunder vollbracht, sie geheilt.
Zum Beispiel befreite Jesus Maria Magdalena von Dämonen.
Auf dem Weg zum Grab überlegen die drei wie sie den schweren Stein wegrollen, der die Grabhöhle verschließt. Er ist ihnen viel zu schwer.
Die drei sind mir so sympathisch, so denke auch ich hin und wieder. „Puh, das ist mir jetzt zu schwer. Wie soll ich das schaffen?“
Sie kamen zum Grab und der Stein war schon weggerollt. Sie gehen in das Grab hinein und sehen einen jungen Mann in einem langen weißen Kleid.
Was ein Schreck! Nichts ist so wie sie es sich gedacht hatten. Der Stein ist weg, ihr Freund Jesus ist weg.

Entsetzt euch nicht oder auch: Habt keine Angst. Und was machen die Frauen – sie sind voll Angst, zittern und fürchten sich. Ob sie schreiend weglaufen sind? Ich könnte es mir gut vorstellen. Sie sprechen mit niemandem darüber, weil sie sich so fürchten.
Jesus hatte es ihnen immer wieder angedeutet, dass er am dritten Tag auferstehen wird.
Das hatten die drei wohl vergessen, nicht verstanden oder ihm nicht geglaubt.

Jesus redet zu uns in seinem Wort, und wie oft ergeht es uns ähnlich, obwohl wir sein Leben durch die Bibel kennen, alle die Wunder nachlesen können, und doch vergessen wir oder glauben ihm nicht. „Kann er mir wirklich helfen, es ist so schwer, ich habe Angst und zittere. Ich weiß ganz genau, Jesus hat den Tod besiegt. Er ist der Herrscher des Universums, ihm ist alle Macht gegeben im Himmel und auf der Erde.“

Wie dankbar bin ich, Gottes Gnade ist so groß, ich gehe neu zu Jesus und bitte ihn: „Herr Jesus, ich glaube, hilf meinem Unglauben. Ich möchte mich nicht erschrecken, sondern erzählen: Jesus ist auferstanden.“

Liebe Grüße

Heike Neidhardt

Rätselreise für Frauen

Komm‘ mit auf eine spannende Reise rund um die Welt und löse knifflige Rätsel.
Kannst du den Geheimcode entschlüsseln und den Schatz öffnen, der wertvoller ist als Silber und Gold?

Dich erwartet ein aufregender Rätselabend.
Du hast von einem unschätzbar wertvollen Schatz gehört, der vor langer Zeit versteckt wurde. Um ihn zu finden, musst du rund um die Welt reisen und viele Herausforderungen meistern. Für knifflige Fragen, spannende Rätsel und versteckte Hinweise musst du deinen Kopf einsetzen und manchmal auch auf deinen Bauch hören.
Jede gelöste Aufgabe bringt dich ein Stück näher zu deinem Schatz. Wirst du ihn öffnen und herausfinden, was sein wertvoller Inhalt ist?

Für unsere Rätselreise kannst du dich gemeinsam mit deinen Freundinnen anmelden und ihr löst diesen kniffligen Fall als Team. Oder du meldest dich allein an und spielst gemeinsam mit anderen tollen Frauen, die du an diesem Abend kennenlernen wirst.

Anmeldeschluss ist der 29. Februar 2024.

Bei Fragen schreib uns gerne eine E-Mail an: frauenabend@gemeinschaft-kredenbach.de

Das war unsere Ladies‘ Shopping Night

„Einzigartig? Oder doch von der Stange?“

Unter diesem Motto stand unsere erste „Ladies Shopping Night“ am 11. März 2023 in der Kredenbacher Turnhalle. Ca. 120 Frauen genossen einen tollen Abend. Nach einem Sektempfang ging es los mit einem Vortrag von Stilberaterin Sabine Böcher, die erklärte, wie „frau“ mit Farben, Schnitt und Materialien ihre Schokoladenseite hervorheben kann. Jede Frau hat etwas Wunderschönes, das betont werden kann und darf. Das sagt auch Gott jeder Frau und jedem Mann zu: Du bist wunderbar geschaffen, gewollt und geliebt. So sehr, dass Gott sogar für dich seinen einzigen Sohn Jesus für dich sterben ließ. Das durften die Frauen in der anschließenden Andacht von Judith Klein erfahren.

Dann begann das große Shoppen an den vielen Verkaufstischen. Da war wirklich für jeden Geschmack etwas dabei und die Begeisterung für die neuen alten Klamotten war groß. Das tolle und reichhaltige Bistro machte einen wunderbaren Abend komplett.

Danke an alle Besucherinnen,  Mitarbeiter und vor allem an unseren Herrn Jesus, der diesen Abend so gesegnet hat.

Impuls für den Monat Februar

Liebe Freunde und Besucher der Ev. Gemeinschaft Kredenbach,

ich muss zugeben, als ich Christophs Mail in meinem Postfach mit dem Betreff „Monatsandacht Anfrage“ entdeckte, war ich zunächst wenig begeistert. Wieder eine Aufgabe, wo der Alltag doch so wuselig ist und tausend andere Dinge auf der Agenda stehen? Doch als ich dann die Mail öffnete und diesen Vers las, konnte ich nicht anders als: zu lächeln.  Dieser Vers ist etwas Besonderes für mich. Nicht nur deshalb, weil es um meine Namensvetterin geht. Es verbindet mich doch mehr mit dieser Sarah aus dem Alten Testament und ihrer Geschichte.

Wie muss sich Sarah nur gefühlt haben damals! Aus unserer heutigen Sicht lebt sie ein privilegiertes Leben. Mit ihrem Mann Abraham ist sie äußerlich reich. Doch ein Wunsch erfüllt sich in ihrem Leben nicht. Sarah war kinderlos geblieben. Und mit über 70 Jahren ist die Hoffnung auf ein Kind mehr als aussichtslos.
Doch dann verheißt Gott dem Abraham einen Nachkommen:

Abraham glaubt dieser Verheißung seines Herrn. Er wird Sarah sicherlich davon erzählt haben. Aber die Wochen und Monate gehen ins Land und es geschieht: Nichts. Sarah packt die Ungeduld. Sie resigniert und erträgt es nicht mehr, passiv auf ein Eingreifen Gottes zu warten. Stattdessen versucht sie, Gottes Verheißung nachzuhelfen, indem sie Abraham aufträgt, mit ihrer Magd Hagar ein Kind zu zeugen. Was Sarah als „einfache Lösung“ ihres Problems gedacht hat, macht sie nur noch unglücklicher. Sie erträgt es nicht, ihre schwangere „Leihmutter“ Hagar zu sehen, und sie verstößt ihre Magd.

Trotz dieses Vertrauensbruches ist Gott gnädig mit Sarah und Abraham. Er bestätigt seine Verheißung, indem er Abraham erneut in Gestalt dreier Männer erscheint. Und diesmal möchte Gott sogar, dass Sarah alles direkt mitbekommt. Sie hört das erneute Versprechen von Gott persönlich und dennoch kann sie nicht glauben.

Wie sollte das auch gehen? Sie ist über 90 Jahre alt, schon lange durch mit den Wechseljahren und weiß ganz genau: Ihre biologische Uhr war abgelaufen. Sie kann nur darüber lachen, dass sie noch einmal Mutter werden soll. Es ist ein verbittertes Lachen nach Jahren der Enttäuschungen und vergeblicher Hoffnung. Sie kann nur noch ihre eigenen Grenzen und Unzulänglichkeiten sehen und nicht die Allmacht Gottes.

So legt Gott selbst nochmal nach und sagt Abraham und der zuhörenden Sarah:

Wie gnädig ist er mit dieser widerspenstigen Sarah! Immer wieder geht er auf sie ganz persönlich zu, und das Wunder geschieht. Gottes Verheißung wird wahr!

Nun lacht Sarah nicht mehr aus Frust, Trauer und Verbitterung. Sie lacht aus Freude und tiefer Dankbarkeit über diesen gnädigen Gott, der alle irdischen und biologischen Grenzen überwindet und ihr einen Sohn schenkt. Ein Gott, der treu zu seinen Verheißungen steht.

Mich hat die Geschichte von Sarah beim Schreiben dieser Zeilen noch einmal tief und mehr bewegt.
Vielleicht könnt auch ihr euch ein Stück in Sarahs Geschichte wiederfinden?
Gibt es in euerem Leben auch tiefe Herzenswünsche, auf deren Erfüllung ihr sehnsüchtig wartet? Vielleicht ist es die Suche nach einem Partner oder einer Partnerin, nach echten tiefen Freundschaften, nach Frieden in einer schwierigen Beziehung mit einem anderen Menschen, nach einem Haus für die Familie oder sogar – wie bei Sarah – der unerfüllte Wunsch nach einem Kind?
Ihr kennt Gottes Verheißungen aus seinem Wort, aber darauf zu vertrauen, fällt zunehmend schwerer. Vielleicht versucht ihr – wie Sarah bei der Entscheidung mit Hagar – selbst aktiv zu werden, wenn Gott schon eure Gebete nicht erhört. Geduldig auf ein Eingreifen Gottes zu warten, das ist auch wahrlich nicht meine Stärke. Und doch dürfen wir alle fest darauf vertrauen, dass wir einen Gott haben, der alles im Griff hat, der unser Herz und unsere Sehnsüchte kennt und uns in unserem Schmerz nicht alleine lässt. Unser Herr macht sein Wort und seine Verheißungen wahr. Er steht über unseren engen Grenzen und den Begrenzungen dieser Welt. Er will unser bitteres Lachen in ein freudiges Lachen und Jubeln verwandeln. Spätestens dann, wenn wir bei ihm in der Ewigkeit sein dürfen und er unsere Tränen abwischen wird.

Ich möchte euch ermutigen, die Verheißungen, die Gott für euch in der Bibel bereithält, neu zu entdecken und für euch anzunehmen. Er steht zu seinem Wort genau wie er bei Sarah zu seinem Wort gestanden hat. Darauf dürfen wir uns verlassen und all unsere Hoffnung setzen.

Eure
Sarah Dickel

Ladies‘ Shopping Night – Second-Hand-Basar für Frauen

Samstag, 11. März 2023

19 Uhr
(Einlass 18.30 Uhr)

Turnhalle Kredenbach

Nichts zum Anziehen oder zu viel im Schrank?

Dann sei dabei bei der Ladies‘ Shopping Night am Samstag, 11. März 2023 in der Turnhalle in Kredenbach! Shoppen, tauschen und quatschen und das bei einem Gläschen Sekt und Fingerfood.

Einzigartig? Oder doch von der Stange?
Entdecke, was wirklich zu dir passt.

Los geht es um 19 Uhr mit einem spannenden Vortrag von Stilberaterin Marion Ising. Sie zeigt dir, wie du dich von deiner Schokoladenseite zeigen kannst. Anschließend darf an den Verkaufstischen gestöbert werden. Es gibt Frauenkleidung und Accessoires für jeden Geschmack. Dabei steht unsere Stilberaterin mit Live Tipps zur Verfügung.

Einlass: Ab 18.30 Uhr

Verkaufstisch anmelden (Achtung: nur noch Warteliste!

Wenn du endlich Platz für Neues in deinem Kleiderschrank brauchst, melde gerne deinen eigenen Verkaufstisch an. Die Standgebühr pro Tisch (ca. 170×70 cm) beträgt 10 € und kann vor Ort am Basar zu bezahlt werden. Angeboten werden dürfen ausschließlich Kleidung und Accessoires für Frauen (keine Kinderkleidung, Dekoartikel etc.). Die Anmeldung erfolgt über folgenden Link. Anschließend bekommst du eine Bestätigungsmail mit allen wichtigen Informationen.